Gott will dein Glück in der Jugend – Wilhelm Pahls
Shownotes
Die Krankheit unseres Jahrhunderts besteht darin: Man verkauft etwas als Liebe, das aber nichts mit Liebe zu tun hat. Die Wahrheit ist: Gott will dein Glück!
In 1. Petrus 3,10-12 steht: „Ihr wisst ja: Wer nach dem wahren Leben verlangt und glückliche Tage sehen will, der nehme seine Zunge gut in Acht, dass er nichts Schlechtes und Hinterhältiges sagt. Er kehre sich vom Bösen ab und tue das Gute. Er mühe sich mit ganzer Kraft darum, mit allen Menschen in Frieden zu leben. Denn der Herr hat ein offenes Auge für die, die das Rechte tun, und ein offenes Ohr für ihre Bitten. Aber er wendet sich gegen alle, die Böses tun.“
Die Gebote Gottes sind ein Maßstab für Menschen, die ein glückliches Leben wünschen. Sie sind für uns wie Leitplanken. Sie sind nicht zur Einengung da, sondern zur Bewahrung. Der Hauptgrund aller Probleme unserer Zeit ist die falsche Haltung gegenüber den Geboten Gottes.
Doch genau diese Gebote können wir nicht aus unserer eigenen Kraft heraus erfüllen. Jesus möchte uns die Kraft geben, die wir brauchen. Wer sich zu ihm bekehrt wird von innen her ein neuer Mensch. All das möchte Jesus uns geben.
Hören Sie einen Vortrag von Wilhelm Pahls, den er während der Christus-Festwochen vom 16. April bis 1. Mai 1983 im Hallenstadion in Zürich-Oerlikon gehalten hat.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Unser Thema heute Abend heißt Gott will dein Glück.
00:00:06: Und ich habe lange überlegt, ob ich es so sagen dürfte.
00:00:11: Gott will dein Glück.
00:00:14: Ich habe vorhin in den Ansagen schon erwähnt, dass es ein sehr schweres Thema ist, dass mir etwas bange dafür ist.
00:00:21: Denn ich möchte heute Abend sehr offen über ein Gebiet sprechen, wo viele Leute ganz anderer Meinung sind.
00:00:31: Aber weil ich an Gottes Liebe glaube und so fest davon überzeugt bin, dass seine Ratschläge die Besten sind, darum will ich mir die Freiheit nehmen und ganz, ganz offen darüber rede.
00:00:43: Wir wollen heute Abend zusammen etwas nachdenken über die Krankheit dieses Jahrhunderts.
00:00:49: Über etwas, was man als Liebe verkauft, was aber mit wirklicher Liebe in Wirklichkeit überhaupt nichts zu tun hat.
00:00:57: Wir wollen dann aber auch sehen, was Gott für ein Heilmittel anbietet.
00:01:01: und uns dann zusammen darüber freue.
00:01:04: Ich lese zu Anfang aus Prediger, Kapitel elf, den neunten Vers.
00:01:09: Da heißt es, freue dich jüngling in den Tagen deiner Jugend und lass dein Herz guter Dinge sein in deinen jungen Tagen.
00:01:20: Tu was dein Herz gelüstet und deinen Augen gefällt.
00:01:25: Als ich diesen Vers vor einiger Zeit einmal so richtig mit nachdenken las, für mich, da habe ich gedacht, das ist eigenartig.
00:01:35: Gott gibt uns ja hier geradezu einen Freibrief zu tun und zu lassen, was wir wollen.
00:01:40: Aber der Satz ist ja noch gar nicht zu Ende.
00:01:42: Es heißt dann weiter in diesem selben Satz, aber Wisse, dass dich Gott um das alles vor Gericht ziehen wird.
00:01:53: Die Bibel will uns an dieser Stelle sagen, dass Gott uns nichts will.
00:01:58: Gott hat uns einen freien Willen gegeben.
00:02:01: Gott möchte keine Roboter.
00:02:03: wo man auf den Knopf drückt und dann verrichten sie heilige Taten, sondern Gott will Menschen haben, die freiwillig sich ihm zur Verfügung stellen und freiwillig aus seiner Liebe leben.
00:02:16: In Erste Pietrus Kapitel drei, das ist ein Wort aus dem neuen Testament, steht von Vers Zehn an.
00:02:24: Wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte sich davor, dass seine Zunge böses redet und seine Lippen betrügen.
00:02:33: Er wende sich vom Bösen ab und tue das Gute.
00:02:37: Er suche Frieden und jage ihm nach, denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren hören auf ihr Gebet.
00:02:46: Das Angesicht des Herrn aber wendet sich gegen die, die Böses tun.
00:02:52: Gott will dein Glück.
00:02:56: Ich hoffe, dass dieser Satz durch diesen ganzen Abend hindurch mitklingt.
00:03:01: Auch wenn ich Ihnen nicht alle paar Minuten wiederhole, Gott will dein Glück.
00:03:06: So soll es über diesem Abend stehen.
00:03:09: Liebe Zuhörer, ich will Euch heute Abend keine Moralpredigt halten.
00:03:13: Aber ich möchte Euch heute Abend die beste Gebrauchsanweisung für ein glückliches Leben zeigen, die es überhaupt gibt.
00:03:20: Und das ist die Bibel.
00:03:23: Die Gebote Gottes sind nicht durch eine Volksbefragung zustande gekommen.
00:03:28: Dann würden Sie ganz ganz anders aussehen.
00:03:31: Die Gebote Gottes sind auch nicht das Produkt irgendeiner Kirchenbehörde, sondern die Gebote Gottes sind der Ausdruck seiner großen Liebe zu seiner Schöpfung, zu dir und zu mir.
00:03:43: Das ist mir groß geworden.
00:03:45: Gott ist nicht ein Mensch.
00:03:47: Gott braucht keine Ratgeber.
00:03:49: Gott ist weiser als die Menschen sind.
00:03:52: Gott weiß alles und was er tut, das ist richtig.
00:03:56: Und das andere, Gott ist allmächtig.
00:04:00: Gott kann machen, was er will.
00:04:02: Er könnte, wenn er wollte, einfach seinen Willen durchsetzen, auch in deinem und meinem Leben.
00:04:07: Aber Gott will, wie ich schon sagte, keinem Maschinen.
00:04:10: Gott will keine Roboter, die ohne Willen funktionieren, sondern Gott will Menschen, die freiwillig aus seiner Liebe leben.
00:04:18: Und das Dritte, das mir groß geworden ist, Gott ist Liebe.
00:04:23: Gottes Liebe ist größer als Mutterliebe.
00:04:26: Gott will dein Glück.
00:04:28: und die Bibel ist dafür der allergrößte Beweis.
00:04:32: Gott hat uns sein Wort gegeben, um sich ein für alle Male festzulegen.
00:04:38: Wir sollen ganz genau wissen, was Gottes Wille für uns ist.
00:04:42: Gott hat sich ein für alle Male für die Menschen festgelegt, für die Menschen aller Zeiten.
00:04:47: Heure, dein Glück steht nicht in den Sternen, sondern dein Glück ist das, was du aus deinem Leben machst mit Gottes Hilfe.
00:04:58: Gott hat dir so unendlich viele Möglichkeiten gegeben und Gott bietet dir seine Hand an und er will dir helfen und ein Leben reich machen.
00:05:07: Die Gebote Gottes sind Normen und ich wünschte, wir würden jetzt einmal alle ganz besonders gut mitdenken.
00:05:13: Die Gebote Gottes sind Normen, sind ein Maßstab für Menschen, die ein glückliches Leben wünschen.
00:05:21: Die Gebote Gottes sind nicht zu unserer Einengung gegeben, ganz im Gegenteil.
00:05:27: Wenn wir mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs sind und wir sehen links und rechts die Leitplanken, dann ärgern wir uns nicht darüber.
00:05:35: Wir freuen uns, dass sie da sind.
00:05:37: Die Leitplanken sind nicht zur Einengung da, sondern sie sind zur Bewahrung unseres Lebens da.
00:05:44: Und genauso ist es auch mit den Geboten Gottes.
00:05:47: Gott hat uns die Gebote gegeben als Leitplanken für unser persönliches Leben und für unser Zusammenleben.
00:05:55: Vielleicht möchte ich jetzt jemand sagen, ja aber bitte, im neuen Testament da haben wir es doch mit Gnade zu tun und so weiter.
00:06:04: Wie oft habe ich das schon gehört.
00:06:05: Im neuen Testament, da kommt Gott doch nicht mit Verordnungen, mit Geboten, sondern da macht Gott uns ein großes, adiges Angebot in seiner Gnade.
00:06:15: Bitte lest einmal die Bergpredigt.
00:06:18: Die größte Predigt, die je gehalten wurde.
00:06:25: die Predigt, die von den Lippen Jesu kam, vom Sohn Gottes, durch den ja das Evangelium in diese Welt gekommen ist.
00:06:32: Und wenn ihr recht hin seht, dann merkt ihr, dass die ganze Bergpredigt eigentlich eine Auslegung der Gebote Gottes ist.
00:06:40: Und Jesus hat in der Bergpredigt die Gebote nicht abgeschafft.
00:06:46: Er hat sie auch nicht irgendwie entschärft.
00:06:50: Ganz im Gegenteil, er hat die Gebote Gottes sogar noch verschärft.
00:06:55: Und er hat es getan aus Liebe zu uns.
00:06:58: Jesus hat in der Bergwürdig sogar gesagt, liebt eure Feinde.
00:07:02: Damit geht er weit über die Gebote des alten Testamentes hinaus.
00:07:07: Gott will dein Glück, aber der Mensch will nicht.
00:07:12: Gott will dein Glück.
00:07:15: Ob du willst, das ist eine andere Frage.
00:07:18: Lieber Zuhörer, was hast du für Maßstäbe für dein Leben?
00:07:24: Wollen wir darüber mal etwas nachdenken?
00:07:27: Viele Leute interessieren sich brennend für Großumfragen.
00:07:32: Die Ergebnisse kann man dann in den Zeitungen lesen.
00:07:36: Ergebnisse von Großumfragen.
00:07:39: Da wird zum Beispiel die Frage gestellt, sind Sie immer ehrlich?
00:07:45: Oder die Frage, wann hatten Sie Ihren ersten Freund?
00:07:51: Wann hatten Sie das erste sexuelle Erlebnis mit einem Partner?
00:07:56: Wie viele Partner hatten Sie in Ihrem Leben?
00:07:59: Sind Sie immer treu?
00:08:03: Gibt es einen Gott?
00:08:06: Gibt es einen Jenseits?
00:08:09: Und was die Leute dann sagen, das ist verbindlich für viele, die die Ergebnisse hinterherlesen.
00:08:15: Jemand hat einmal gesagt, und das ist ein gewaltiger Satz, und er ist wahr.
00:08:19: Jemand hat einmal gesagt, die öffentliche Meinung ist immer gegen Gott gerichtet.
00:08:27: Ich weiß, dass nicht alle damit einverstanden sind.
00:08:29: Ich glaube, dass es stimmt.
00:08:31: Die öffentliche Meinung ist immer gegen Gott gerichtet und ganz besonders heute.
00:08:38: Aber diese viel gerühmte öffentliche Meinung ist der Maßstab für Millionen von Menschen und vielleicht auch dein persönlicher Maßstab.
00:08:47: Mir ist aufgefallen, die meisten Menschen heute denken und reden, wie die meisten Menschen denken und reden.
00:08:56: Und nur wenige Menschen haben eine wirklich persönliche Meinung.
00:09:02: Und nur ganz wenige Menschen fragen nach dem Willen Gottes.
00:09:07: Ich glaube, dass es gut ist, wenn wir einmal bedenken, dass die Meinung und das Verhalten vieler, junger und auch vieler älterer Leute heute nicht mehr vom Elternhaus, von der Schule oder von der Kirche bestimmt sind, sondern von den Massenmedien geprägt werden.
00:09:26: von Illustrierten, vom Radio, vom Fernsehen.
00:09:35: Ich weiß, dass uns viel Gutes angeboten wird, aber ich weiß auch, dass viel, viel Schmutz über unsere Völker gegossen wird.
00:09:46: Und die meisten Menschen haben nicht das Rückgrat und selbst nicht einmal die Kraft recht zu entscheiden und dann das Gute zu wählen.
00:09:56: Die öffentliche Meinung wird heute von den Massenmedien gemacht, das wissen wir alle.
00:10:01: Aber diese öffentliche Meinung ist weit hingegen Gott gerichtet.
00:10:06: Schau doch nur mal um dich herum, wie Leute heute reden zum Beispiel über Partnerwechsel, wie sie reden über vorähelichen Verkehr, wie sie reden über Ehebruch, über Abtreibung, über Homosexualität.
00:10:20: Erich Sauer hat einmal gesagt, Sünde ist nicht nur äußeres Tun, sondern Sünde ist innere Haltung.
00:10:29: Vorbei leben am Waren Gott und darum am Ende Zielverfehlung.
00:10:34: In Matthäus Kapitel XV, Vers.
00:10:36: XIX steht aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lesterungen.
00:10:48: In Sprüche Vierzehnt vers Vierundreißig lesen wir, Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber die Sünde ist der Leute Verderbe.
00:10:58: Sünde beginnt fast immer im Herzen, aber dann zieht sie weite Kreise und schließlich trennt sie uns von Gott und bringt uns in die ewige Nacht.
00:11:07: Lies einmal Zweite Samuel Kapitel zwölf vers Zehn, was da über die Sünde gesagt wird.
00:11:14: Wer so lebt, der verachtet.
00:11:17: Gott.
00:11:19: Jedes Sünde ist ein Frontalangriff gegen den lebendigen Gott.
00:11:26: Lieber zuhörer, gegen den Gott, der dich lebt.
00:11:30: Gegen den Gott, der dein Glück will.
00:11:35: Oh, wie viele Menschen gibt es, die so eine völlig falsche Vorstellung von Gott haben.
00:11:41: Und von seinem Evangelium.
00:11:43: Und dann auch vom Christenleben überhaupt.
00:11:46: Da sagt zum Beispiel jemand, ich erwähnte es schon einmal, ich bin noch zu jung, um schwamm zu werden.
00:11:54: Oh, was bin ich froh, dass ich Jesus in der Jugend gefunden habe.
00:11:58: Ich bin ja nicht als Christ auf die Welt gekommen.
00:12:01: Ich kann euch sagen, ich weiß, was Sünde ist.
00:12:04: Ich habe bis am Hals drin gesteckt.
00:12:07: Das waren dunkle Jahre.
00:12:09: Was bin ich froh, dass ich mit zwanzig Jahren Jesus finden und in mein Leben aufnehmen durfte?
00:12:16: In einem Lied singen, wie er hast du dich früh dem Herrn geweiht, wird schön dein Leben sein.
00:12:22: Denn die versäumte Jugendzeit holst du nie wieder ein.
00:12:26: Ein anderer sagt, ich möchte noch etwas vom Leben haben.
00:12:30: Wer so redet, der beweist mit dem Geräte, dass er völlig falsch orientiert ist.
00:12:37: Bei Jesus fängt das Leben erst wirklich an, wenn ich an meine Ehe denke.
00:12:43: Ich weiß nicht, was daraus geworden wäre.
00:12:46: wenn ich nicht Jesus gefunden hätte, wenn ich an unsere vier Kinder denke, an unsere Familie, wenn ich an die letzten Jahre meines Dienstes und Lebens denke, wie hat Gott mein Leben so reich gemacht?
00:13:01: Jemand sagt, ich möchte noch etwas vom Leben haben.
00:13:04: Nein, bei Jesus fängt es erst an, aber jemand sagt, aber dann ist doch alles Schöne verboten, nein, dann wird das Leben erst schön.
00:13:13: Und das sage ich jetzt nicht so daher, weil ich nun einmal Prediger bin, sondern das sage ich aus tiefer Überzeugung, aus persönlichem Erleben.
00:13:21: Ein Dichter sagt, das war der schönste Tag, den Gott mir jemals gab, als Jesus in mein dunkles Erden da sein kam, oder ein anderer, oh, das ist ein anderes Leben.
00:13:35: Wenn man weiß, ich bin befreit, meine Sünden sind vergeben, meinem Herrn bin ich geweiht.
00:13:42: Jesus Christus macht ein Leben reich.
00:13:45: Gott will, lieber Zuhörer, auch dein Glück.
00:13:49: Gott ist nicht gegen das Schöne.
00:13:52: Ganz im Gegenteil.
00:13:54: Gott hat das Schöne gemacht und Gott möchte das Schöne auch in unser Leben hineinlegen.
00:13:59: Alles wirklich Schöne ist ja von ihm.
00:14:01: Gott ist nicht gegen Freude.
00:14:03: Ganz im Gegenteil.
00:14:04: Bei ihm kann man wirklich echte Freude erleben.
00:14:07: Gott ist nicht gegen Freundschaften.
00:14:10: Im Gegenteil.
00:14:11: Keine Freundschaft kann so reich sein, wie die in der Jesus, die Mitte ist.
00:14:18: Gott ist nicht gegen Sexualität, ganz im Gegenteil.
00:14:22: Sexualität ist doch nicht vom Deufel.
00:14:24: Sexualität ist doch nicht eine Erfindung der Menschen, sondern Sexualität ist doch eine Gabe Gottes.
00:14:30: Und vielleicht eine der schönsten Gaben Gottes.
00:14:34: Gott hat sie den Menschen gegeben, weil er sie liebt.
00:14:36: Und nirgends kann Sexualität so beglückend erlebt werden, als in einer Ehe unter Gottes Führung.
00:14:44: Aber das ist ein weiteres Thema.
00:14:45: Und darüber wollen wir morgen Abend zusammen nachdenken.
00:14:48: Das ist ja morgen Abend mein Thema.
00:14:50: Gott will dein Glück in der Ehe.
00:14:54: Unter Thema ein Stück Himmel auf Erden.
00:14:57: Nur eine Bemerkung zur Ehe.
00:14:59: Was ist das herrlich, wenn zwei Menschen sich finden?
00:15:04: im Willen Gottes und sich lieben und gemeinsam durchs Leben gehen.
00:15:08: In der festen Überzeugung, Gott hat uns beide zusammengeführt und wenn diese beiden einander schenken.
00:15:15: Und beide mit dem einen Wunsch leben, ich möchte meinen Partner um jeden Preis glücklich machen.
00:15:23: Ich will nicht in erster Linie fragen, was ich dafür bekomme, sondern ich will meinen Partner glücklich machen.
00:15:28: Und wenn ich erleben darf als Ehepartner, ich habe einen Menschen gefunden, den Gott mir geschenkt hat, der gehört jetzt mir.
00:15:36: Jeder Millimeter dieses Menschen gehört mir.
00:15:40: Auch als seine Gaben, die Gott ihm geschenkt hat, kommen mir zu gut.
00:15:44: Und so dürfen wir einander reich machen, einander beglücken und zusammen durchs Leben gehen.
00:15:49: Ich danke Gott immer wieder für diese herrliche Gabe.
00:15:52: Das heißt jetzt aber nicht, dass man nur in der Ehe erfülltes Leben haben kann.
00:15:57: Darüber will ich morgen Abend auch etwas sagen.
00:16:00: Gott kann uns auch ein sehr erfülltes Leben geben im ledigen Stamm.
00:16:04: Aber Gott ist nicht gegen die Ehe.
00:16:07: Im Gegenteil, die Ehe ist etwas vom Schönsten, etwas vom Herlichsten, eine der größten irdischen Segnungen, die Gott den Menschen gegeben hat.
00:16:15: Die Ehe ist ein Beweis, eine Demonstration der Liebe und der Weisheit Gottes.
00:16:21: Ein Stück Paradies, oder wie Anton Schulte sagt, so heißt der Titel seines wird vollen Buches ein Stück Himmel auf Erde.
00:16:30: In der Bibel, aus der wir jetzt jeden Abend lesen und hören, steht kein Wort zu viel.
00:16:38: In der Bibel steht auch kein Wort zu wenig.
00:16:41: Es ist eine wunderbare Gebrauchsanweisung für die, die auch auf diesem Gebiet glückliche und erfolgreiche Menschen sein wollen.
00:16:49: Jetzt einmal eine Frage.
00:16:51: Wenn das eigentlich von Gott her gesehen, doch so eine wunderbare Einrichtung ist, warum ist denn gerade auf diesem Gebiet so unsagbar viel Not?
00:17:01: Ich bin zu tiefst davon überzeugt, und darum sage ich es ja hier.
00:17:05: Der Hauptgrund all der Probleme auf diesem Gebiet liegt in der falschen Einstellung der Menschen zu den Geboten Gottes.
00:17:15: Die Gebote Gottes sind ein Beweis seiner Liebe.
00:17:19: Die Gebote Gottes sind ein Ausdruck seiner wunderbaren Liebe zu seiner Schöpfung.
00:17:24: Und wie ich eben schon sagte, sie sind die Gebrauchsanweisung für die Menschen, die ein glückliches Leben haben möchten.
00:17:32: Und darin steht kein Wort zu viel und kein Wort zu wenig.
00:17:36: Wisst ihr, warum ich so offen darüber rede?
00:17:40: Weil ich glaube, dass die meisten jungen Menschen den Wunsch haben, einmal mit einem Partner zusammen zu leben.
00:17:48: dass viele junge Menschen den Wunsch haben nach einer guten, glücklichen Ehe.
00:17:53: Ihr könnt ja gerade einmal überlegen, wie es bei euch im Herzen ist.
00:17:57: Ihr wollt nicht nur schöne Flitterwochen haben oder ein paar schöne Monate, sondern wenn es sein darf, eine wirklich glückliche Ehe, an der ihr euch immer wieder freuen könnt.
00:18:08: Und genau das will Gott.
00:18:10: Ihr lieben jungen Männer und jungen Mädchen, glaubt es ihm doch.
00:18:14: Gott will dein Glück, Gott will euer Glück, die Ehe ist von Gott.
00:18:20: Darum kann die Ehe nur unter der Führung Gottes wirklich glücklich und gesegnet sein.
00:18:26: Die Ehe ist keine menschliche Erfindung, die Ehe ist keine wissenschaftliche Errungenschaft, sondern die Ehe ist eine Gabe Gottes an die Menschen, die er liebt.
00:18:35: Aber sie, was man heute alles als Liebe verkauft.
00:18:40: Was heute alles unter dem Namen Liebe angeboten wird.
00:18:44: Die Leute reden vom Liebe machen.
00:18:47: Und dann machen sie Hurerai.
00:18:49: Sie reden von Partnertausch.
00:18:52: Und dann machen sie Ehebruch.
00:18:54: Sie reden von Schwangerschaftsunterbrechung.
00:18:57: Das hört sich richtig wissenschaftlich an.
00:18:59: Und dann machen sie Mord.
00:19:00: Gemeinen Mord am eigenen Kind.
00:19:03: Wie tief muss ein Mensch gefallen sein, bis er sein eigenes Kind umbringt?
00:19:08: Aber in Deutschland werden heute jede Minute zwei Kinder getötet von den eigenen Eltern mithilfe des Arztes oder eines Fushers.
00:19:17: Unsere Länder sind zu einer Mördergrube geworden.
00:19:20: Das ist eine Not.
00:19:22: Ich habe hier ein wertvolles Heft von einer Missionarin geschrieben.
00:19:28: Da erwähnt sie einen Brief, den ein junges Mädchen geschrieben hat.
00:19:33: Ich lese einmal etwas.
00:19:35: Warum hat mich niemand gewarnt?
00:19:37: Ich habe meinem Freund geglaubt, als er mir sagte, dass alle jungen Menschen so zusammen lebten.
00:19:42: Es sei überhaupt nichts Schlechtes dabei.
00:19:44: Und als ich zur Besinnung kam, war ich schon im Begriff Mutter zu werden.
00:19:48: Welchen Schock bekam ich da?
00:19:50: Welche Schande und Not?
00:19:53: Ich hatte nur zwei Auswege, entweder mir das Leben zu nehmen oder mein Kind zu töten, um meine Unehre zu verstecken.
00:20:00: Ich habe die zweite Lösung gewählt.
00:20:02: Ich habe mich meines Kindes entledigt.
00:20:05: Und jetzt bin ich eine Mörderin, Frau.
00:20:07: Ich kann nicht mehr schlafen, ich habe Angst, dass ich irre werde.
00:20:10: Ich bin eine Mörderin, eine Verbrecherin.
00:20:12: Meine Hände sind vom Blut meines kleinen Kindes besudelt.
00:20:17: Jetzt schreibt die Missionarin, ach, meine Freunde, wenn ihr heute alle diese Briefe voller Reue, Enttäuschung, Schande und Tränen lesen könntet.
00:20:25: Die ich von diesen jungen Menschen, die ich nicht einmal kannte, erhalten habe, ihr würdet nie mehr mit der Sünde spielen.
00:20:31: Und ihr, die ihr diese Zeilen lest, würdet nie mehr sagen, sie ist wirklich zu streng.
00:20:36: Viel mehr würdet ihr Gott danken, dass es noch Menschen gibt, die der Jugend einen besseren Weg zeigen wollen, um ihnen dieses Leid und solch ein verpfuschtes Leben zu ersparen.
00:20:47: Eure Kämpfe gegen das Böse in dieser beschmutzten Welt sind hart.
00:20:51: Aber denkt daran, dass der Herr Jesus euch allen seine Kraft schenken möchte, die stärker ist als die Macht des Teufels und der Sünde.
00:21:02: Ich habe hier ein Zitat aus einer Zeitung beinahe unglaublich, was da steht.
00:21:08: Aber so stand sie in der Zeitung.
00:21:23: Mit ihren mündigen Kindern soll sie straffrei werden.
00:21:27: Gleichgeschlechtliche Beziehungen sollen denen zwischen Mann und Frau gleichgestellt werden.
00:21:32: Dies sind die drei Hauptpunkte einer Reform der schwedischen Sexualgesetzgebung, die von einer Fachkommission, so nennt sich diese schmutzige Gesellschaft, vorgeschlagen wurde.
00:21:44: Psychologen, Pädagogen und Kriminologen sind sich einig, dass Begriffe wie Sünde oder Unzucht oder auch Homosexualität aus der modernen Rechtsprechung verschwinden müssen.
00:21:57: Die Herabsetzung der Altersgrenze begründet die Kommission mit der heute früher einsetzenden Geschlechtsreife.
00:22:04: Für die Normalisierung, so nennen sie das, etwaiger Beziehungen zwischen Geschwistern, oder Eltern und ihren erwachsenen Kindernsprecher, dass sich die angeblichen Gefahren als Aberglauben erwiesen hätten.
00:22:20: Als ich das las, da habe ich gedacht, das ist geradezu eine Gotteslästerung.
00:22:25: So etwas.
00:22:26: Die schönsten Gaben werden hier brutal mit Füßen geredet.
00:22:31: Ich möchte jetzt einmal und ihr lieben Leute, glaubt es mir, weil ich euch lieb habe und weil ich die Jugend so lieb habe.
00:22:40: Wir haben vier Kinder im Alter zwischen drei und zwanzig und achtzehn.
00:22:47: Ich möchte jetzt einmal ein paar ganz offene Worte zum voregelichen Geschlechtsverkehr sagen.
00:22:54: Vorweg ein Auszug aus einem Brief, den ich erhielt, da schrieb jemand, wenn zwei zusammen geschlechtlich verkehren, so haben sie die Ehe vollzogen, auch wenn sie noch nicht auf dem Standesamt waren.
00:23:09: Was meint ihr dazu?
00:23:10: Stimmt das?
00:23:12: Wenn zwei zusammengeschlechtlich verkehren, so haben sie die Ehe vollzogen, dann sind sie verheiratet, meint ihr das so?
00:23:21: Dann gelten sie vor Gott als Eheleute und wäre ja alles in Ordnung.
00:23:26: Wenn das so wäre, dann wäre folgendes auch wahr.
00:23:30: Wenn jemand ein Auto klaut und damit in den Urlaub fährt, dann ist er ein glücklicher Autobesitzer, oder?
00:23:39: Nein, nein, er ist ein Dieb.
00:23:41: Und wenn Menschen geschlechtlich verkehren, ohne verheiratet zu sein, dann gelten sie nicht als ihr Leute, sondern dann ist das Hurerei in den Augen Gottes.
00:23:50: Ich werde dazu auch eine ganze Menge Bibelstellen erwähnen.
00:23:54: Sind harte Worte, ich weiß.
00:23:56: Aber ich denke, ihr habt alle im Hinterkopf noch diesen wunderbaren Satz.
00:24:01: Gott will dein Glück.
00:24:04: Wenn im Volk Gottes zwei Menschen ertappt wurden bei vorählichem Verkehr.
00:24:11: dann war Gott sehr gnädig.
00:24:13: Aber Gott hat bestimmt, dass sie sofort heiraten musste.
00:24:18: Eine solche Gräueltat darf im Volk Gottes nicht vorkommen.
00:24:24: Und der Mann musste an seine Schwiegereltern eine ganz empfindliche Summe zahlen, weil er Schande über das Haus gebracht hatte.
00:24:35: Zweite Mose, Zweiundzwanzig, Fünfzehn.
00:24:37: Eine Ausnahme gab es nur, wenn der Vater des Mädchens den Mann ablehnte und es seiner Tochter nicht zumuten konnte, mit dem verheiratet zu sein.
00:24:48: Aber die Summe musste gezahlt werden.
00:24:51: Wenn das Mädchen aber die Tochter eines Priesters war, ich mag es ja fast nicht sagen, aber so steht es in der Bibel, dann wurde dieses Mädchen gesteinigt und die Leiche verbrannt.
00:25:05: Von der Tochter eines Priesters erwartete man einfach mehr, weil da ganz andere Voraussetzungen waren.
00:25:12: in der Priesterfamilie.
00:25:14: Eine solche Gräueltat darf im Volk Gottes nicht vorkommen.
00:25:19: Wenn ein Mädchen diese Tat verheimlichte und dann nach Jahren einen anderen Mann heiratete, ohne dass er da etwas von ahnte und dann herauskam, dass es früher schon mit einem anderen Geschlechtsverkehr hatte, dann wurde dieses Mädchen gesteinigt.
00:25:38: Es hatte den Mann betrogen und stande über die Familie und über Gott es Volk gebracht.
00:25:43: Gott wollte ein heiliges Volk, ein reines Volk, das zu seiner Ehre lebt, das er segnen kann.
00:25:50: Solche gräuligen Dinge sollen im Folge Gottes nicht vorkommen.
00:25:54: In Fünftemose Zweiundzwanzig lesen wir, wenn eine verlobte Jungfrau, warum steht denn da Jungfrau?
00:26:01: Weil man von einer Verlobten erwartete, dass sie Jungfrau war.
00:26:06: Warum?
00:26:06: Weil Gott sie lieb hat.
00:26:08: Wenn aber eine verlobte Jungfrau mit einem anderen verkehrte, dann sollte sie Und auch der, der sich da hineingemischt hat in dieses Verhältnis, gesteinigt werden.
00:26:18: Solche Gräueltaten dürfen ihm Volke Gottes nicht vorkommen.
00:26:23: Walter Kühler sagt in diesem wertvollen Buch, intim vor der Ehe, einen anderen Menschen zu vor-eherlichem Geschlechtsverkehr zu überreden, ist bei Gott gegen die Ordnungen Gottes.
00:26:38: Zweites Samuel, Zwölf, erst zehn noch einmal.
00:26:42: Was sagt Gott zudem der Sündigt?
00:26:44: Er verachtet Gott.
00:26:47: Wenn ihm Volk Gottes eine Frau Witwe wurde, dann durfte sie wieder heiraten.
00:26:52: Wie heute?
00:26:53: Gott will ihr Glück.
00:26:55: Aber wenn diese Witwe mit dem zweiten Mann Geschlechtsverkehr hatte, bevor sie geheiratet hatte, dann musste sie mit der Steinigung rechnen.
00:27:06: I.M.A.
00:27:09: Es gibt einige Bibelstellen zu Außer ehrlichem Verkehr.
00:27:14: Zum Beispiel, wenn jemand Ehebruch mit einer verheirateten Frau machte, dann sollten beide gesteinigt werden.
00:27:25: Dritte Mose, zwanzig.
00:27:27: Was sagt die Bibel zum Verkehr mit den eigenen Eltern?
00:27:31: Ich mag das ihr fast nicht erwähnen.
00:27:33: Hoffentlich nehmt ihr mir das nicht sehr übel.
00:27:35: Aber das geschieht ja heute am laufenden Band.
00:27:38: Und darum habe ich gedacht, ich werde auch in einer Evangelisation einmal offen darüber reden.
00:27:43: Was sagt die Bibel zum Verkehr und der Geschwister?
00:27:47: Zum Verkehr mit Tieren?
00:27:49: Was sagt die Bibel zur Homosexualität?
00:27:52: Lies einmal, Britemose, zwanzig, elf bis siebzehn.
00:27:56: Lies einmal, im Römerbrief, im neuen Testament, Kapitel eins.
00:28:00: Die Bibel nennt das Blutschande.
00:28:03: Gräuel, schändliche Tat.
00:28:06: Wenn du im alten Bund gelebt hättest und dabei erwischt worden wärst, dann hättest du mit der Steinigung rechnen müssen.
00:28:13: Solche schmutzigen Dinge sollen im Volk Gottes nicht vorkommen.
00:28:17: Ihr Lieben nun weiß ich, so leben viele Menschen.
00:28:22: Die meisten Menschen fragen doch nicht nach Gott.
00:28:25: Manche haben nicht einmal eine Bibel im Haus.
00:28:27: Interessieren doch sich nicht dafür, was in diesem alten Buch steht.
00:28:31: So leben heute viele Gottlose.
00:28:34: Aber im Vollgottis sollen diese Dinge nicht vorkommen.
00:28:38: Sprüche Sechs vers Zweiunddreißig steht, wer mit einer verheirateten Frau Ehebruch begeht, der ist von Sinnen.
00:28:47: Nur wer sich selbst zugrunde richten will, tut so etwas.
00:28:53: Nur wer sich selbst zugrunde richten will, der tut so etwas.
00:28:59: Die Bibel sagt Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber die Sünde ist der Leute verderben.
00:29:06: Wenn du mit offenen Augen durch die Straßen gehst, dann siehst du es.
00:29:10: Wir stehen am Rande des Ruins.
00:29:13: Wie sieht es im Moment aus in unserer Gesellschaft?
00:29:17: Die Sünde ist der Leute verderben.
00:29:20: Die Leute sind noch nicht mal ganz volljährig, dann sind sie schon kaputt, kaputt, nicht mehr arbeitsfähig.
00:29:27: Ich klage nicht die Jugend an.
00:29:29: Die Jugend ist immer das Produkt der älteren Generation.
00:29:33: Für die Alten gesungen, so zwitschern die Jungen.
00:29:37: Zu Hause haben sie das Lügen gelernt.
00:29:40: Zu Hause haben sie gelernt, wozu Alkohol gut ist.
00:29:45: Zu Hause haben sie gelernt, wie man über Gottes Wort zu denken hat.
00:29:49: Zu Hause haben sie gelernt, wie man über den Gottesdienst zu denken hat.
00:29:54: Er wartet doch nicht von der Jugend, dass sie teilnimmt am Leben der Gemeinde.
00:29:59: wenn nicht einmal die Eltern daran teilnehmen.
00:30:02: Gut, aber jetzt etwas zu diesen harten Worten.
00:30:04: Vielleicht möchte jemand mir jetzt doch vorhalten, lieber Freund.
00:30:08: Wir leben nicht mehr im alten Bund, sondern wir leben im neuen Bund.
00:30:13: Und für uns ist das neue Testament doch zuständig.
00:30:16: Im neuen Testament werden doch wir nicht mehr mit dem Gesetz konfrontiert.
00:30:21: Er sagt den das.
00:30:23: Ich wünschte, ich hätte jetzt viel Zeit.
00:30:26: Ich habe sie nicht, darum lese ich ganz schnell.
00:30:29: Dann bleibt doch noch das Wichtigste hängen.
00:30:31: Aus Johannes Kapitel VIII, da steht, und frühmorgens kam er wieder, nämlich Jesus, in den Tempel.
00:30:37: Und alles Volk kam zu ihm, da setzte er sich und lehrte sie.
00:30:40: Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war und stellten sie in die Mitte.
00:30:48: Jetzt hör mal, wie Jesus mit einer Ehebrecherin umgeht und sagte zu ihm, Meister, Diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
00:30:57: Moser hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen.
00:31:00: Was sagst du dazu?
00:31:02: Das sagten sie aber, um ihm eine Falle zu stellen, damit sie einen Grund zur Anklage gegen ihn hätten.
00:31:08: Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
00:31:11: Als sie nun nicht aufhörten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sagte zu ihnen, wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
00:31:20: Dann bückte er sich wieder und schrieb auf die Erde.
00:31:24: Als sie das hörten, gingen sie weg, einer nach dem anderen, die ältesten zuerst.
00:31:28: Und Jesus blieb allein mit der Frau, die immer noch in der Mitte stand.
00:31:32: Jesus aber richtete sich auf und fragte die Frau, wo sind sie geblieben?
00:31:36: Hat dich niemand verdammt?
00:31:37: Sie antwortete, niemand her.
00:31:40: Da sabte Jesus, dann verdamme ich dich auch nicht.
00:31:44: Gehe hin und zündige nicht mehr.
00:31:48: Und jetzt ein paar Worte.
00:31:50: Ein paar ganz entscheidend wichtige Worte zum Verständnis dieses für einige schwierigen Textes.
00:31:57: Erleben, Jesus ist nicht gekommen, um das Gesetz abzuschaffen, um eine neue Ordnung einzuführen, sondern Jesus ist gekommen, um das Gesetz zu erfüllen.
00:32:08: Da war eine Frau auf frischer Tat im Ehebruch ertappt.
00:32:11: Die Zeugen standen da, die Aussagen konnten, die konnten dafür schwören.
00:32:16: Und jetzt wurde Jesus gefragt, was sagst du dazu?
00:32:19: In der Bibel steht, Moser hat gesagt, wer so etwas tut soll gesteinigt werden.
00:32:23: Stell dir einmal vor, was das für eine Falle war.
00:32:28: Hätte Jesus gesagt, oh, lass sie am Leben.
00:32:30: Seid barmherzig.
00:32:32: Dann hätte Jesus gegen das Gesetz geriedet.
00:32:35: Sie hätten eine Handhabe gegen ihn gehabt.
00:32:37: Er ist gegen das Gesetz gegen Gott.
00:32:41: Hätte Jesus einfach gesagt, ihr wollt steinigt sie.
00:32:45: Dann hätte er es mit den Römern zu tun gehabt.
00:32:48: Denn die Israeliden durften keinen Menschen töten.
00:32:50: Sie standen ja unter der Besatzungsmacht der Römer, das Recht, einen Menschen zu verurteilen, zum Tode hatten doch nur die Römer.
00:32:56: Das war eine ganz schwierige Situation.
00:32:59: Jesus sah diesen Männern in die Augen, diesen blutgierigen Männern, die selbst nicht besser waren als diese Eheprecherin.
00:33:07: Und dann bügte Jesus sich zur Erde und schrieb in den Sand.
00:33:10: Und die besten Schriftausleger sind der Meinung, dass Jesus jedes Mal die Sünde, dessen, der gerade über seine Schultern sah, in den Sand geschrieben hat.
00:33:19: Und einer nach dem anderen bekam einen roten Kopf und ging weg.
00:33:22: Umso neugieriger wurden die anderen.
00:33:23: Was ist denn da los?
00:33:24: Und Jesus schrieb und schrieb und schrieb.
00:33:27: Einige, die im Hintergrund stammten, konnten nicht mehr warten und riefen wieder dazwischen.
00:33:31: Was ist jetzt los?
00:33:32: In der Bibel steht, dass man sie steinigen soll.
00:33:34: Diese Frau muss gesteinigt werden.
00:33:36: Das steht doch so in unserem Gesetz.
00:33:39: Und Jesus richtet sich auf und sagt diesen Männern, ihr habt recht, ihr habt recht, steinigt sie.
00:33:47: Steinigt sie!
00:33:50: Jesus hat nicht gesagt, dass sie es nicht tun sollen.
00:33:53: Jesus hat sie geradezu aufgefordert und hat gesagt, steinigt sie.
00:33:58: Wer unter euch ohne Sünde ist, wer für den ersten Stein.
00:34:03: Von einem Stein ist man normalerweise nicht tot.
00:34:08: Jesus hat nur gesagt, wer anfangen soll.
00:34:11: Wer unter euch ohne Sünde ist, der wer für den ersten Stein.
00:34:16: Die haben sich groß angeschaut.
00:34:17: Inzwischen hat Jesus sich zur Erde gebückt und weitergeschrieben.
00:34:20: Dann kamen auch die anderen Gaffer und schauten über seine Schulter, was ist denn da eigentlich an der Erde?
00:34:25: Und einer nach dem anderen bekam einen roten Kopf und schwer spannt.
00:34:29: Und dann stand Jesus ganz allein mit dieser Ehebrecherin da.
00:34:33: Und Jesus konnte dieser Frau klarmachen, ich bin der Einzige, der ohne Sünde ist.
00:34:39: Ich müsste den Anfang machen.
00:34:42: Nach dem Gesetz musst du sterben!
00:34:46: Und ich bin gekommen, das Gesetz zu erfüllen.
00:34:51: Ich müsste dich jetzt steinigen, denn ich bin gekommen, das Gesetz zu erfüllen.
00:34:57: Aber Frau, ich nehme deine ganze Sündenlast auf mich.
00:35:03: Obwohl ich nie gesündigt habe, warte noch ein paar Tage und dann wird Pilatus mich zum Tode verurteilen an deiner Stadt.
00:35:12: Ich weiß, die Römer haben nicht die Steinigung als Todesstrafe, sondern die Kreuzigung.
00:35:17: Und dann werden Sie mich ans Kreuz nageln für Deine
00:35:21: Sünde.".
00:35:22: Die Frau stand da und fand keine Worte mehr.
00:35:25: Jesus hat gesagt, und jetzt geh nach Hause und beginne ein neues Leben.
00:35:30: Ich vergebe Dir alles.
00:35:31: Ich nehme alles auf mich und gehe für Dich in den Tod, damit Du leben kannst.
00:35:37: Ihr Leben, das ist etwas Gewaltiges.
00:35:40: Oh, wenn wir das einmal sehen wollten.
00:35:42: Jesus ist nicht gekommen, um die Gebote abzuschaffen.
00:35:45: Sondern die Gebote haben heute ihre volle Gültigkeit.
00:35:48: Aber wenn du ein Gebot übertreten hast und es tut dir leid, dann darfst du mit deiner Sünde zu dem gehen, der stellvertretend für dich gestorben ist und die Erlösung von ihm in Anspruch nehmen.
00:36:01: Jesus ist auch für dich ans Kreuz gegangen.
00:36:05: Aber jetzt hört einmal was in der Bibel dazu sagt, was das für Auswirkungen für uns hat, dass Jesus stellvertretend für uns starb.
00:36:13: In Hebräer Kapitel zehn steht von Vers achtundzwanzig an, ein verächtertes Gesetzesmose musste ohne Erbarmen auf die Aussage zweier oder dreier Zeugen hinsterben.
00:36:28: Kleine Erklärung dazu.
00:36:29: Wenn im alten Bund jemand das Gesetz Gottes lächerlich gemacht hat, geleverlästert hat, gesagt hat, ach, Mose hat sich das ausgedacht, das ist ja überhaupt nicht von Gott.
00:36:40: Und zwei Leute, das gehört hatten.
00:36:43: Und dass vor den hohen Rat kam, dann musste dieser Mensch gesteinigt werden.
00:36:49: Das war etwas vom schlimmsten, was passieren konnte, wenn jemand das Gesetz Gottes lächerlich machte.
00:36:57: Ein verächtertes Gesetzesmose musste ohne Erbarmen auf die Aussage zweier oder dreier Zeugen hinsterben.
00:37:05: Und jetzt heißt es hier weiter in Vers.
00:37:13: wird über den Verhängt werden, der den Sohn Gottes zurückweist.
00:37:20: Und das Blut des Bundes, das für ihn vergossen wurde, gering schätzt.
00:37:28: Lieber Zuhörer, du sollst nicht gesteinigt werden für deine Sünde.
00:37:34: Wir alle haben nichts anderes verdient.
00:37:36: Aber du sollst nicht gesteinigt werden für deine Sünde.
00:37:39: Jesus starb für deine Sünde.
00:37:43: Aber Wehe dir, wenn du das Angebot nicht annimmst.
00:37:50: Im alten Testament wurde man gesteinigt auf diese Sünde hin.
00:37:55: Im neuen Bund gibt es eine härtere Strafe, nämlich die Verdammnis im Gericht Gottes.
00:38:03: Wie viel härtere Strafe wird Gott einmal über die Menschen verhängen, die das Angebot Jesu gering schätzen und seine Gnade nicht annehmen.
00:38:14: Wir sollten uns das ganz, ganz gut überlegen.
00:38:18: Wir leben heute in der Zeit des neuen Testamentes und für uns gibt es nur zwei Möglichkeiten.
00:38:24: Entweder wir kommen mit unserer Sünde, die wir ja alle haben, zu Jesus und nehmen seinen stellvertretenden Tod für uns in Anspruch.
00:38:35: Dann empfangen wir neues Leben.
00:38:37: Wir werden Kinder Gottes, wir werden wiedergeboren.
00:38:40: Wir bekommen auch die Kraft zu einem neuen Leben.
00:38:42: Oder aber wir sterben mit unserer Sünde ohne Bekehrung, ohne Wiedergeburt und wir kommen ins Gericht und im Gericht wird Gott sein Urteil treffen.
00:38:54: Das härter ist als das Urteil der Priester im alten Bund.
00:38:59: Ich hoffe, dass ich mich so ausgedrückt habe, dass wir es alle richtig verstanden haben.
00:39:04: Unser Thema heute Abend heißt Gott will dein Glück.
00:39:08: Lieber Zuhörer, Gott hat dich lieb.
00:39:11: Gott will dein Bestes.
00:39:13: Gott hat dich lieb mehr als eine Mutter, ihr Kind.
00:39:16: Gott will dein Glück jetzt in diesem Leben und in Ewigkeit.
00:39:21: Ich weiß, man muss nicht unbedingt heiraten, um ein erfülltes Leben zu haben.
00:39:26: Das kann man auch im ledigen Stand haben.
00:39:28: Aber, und damit komme ich noch mal zu dem eigentlichen Thema, wenn schon heiraten, also wenn schon heiraten, dann sollte auch die Ehe eine glückliche und gesegnete sein.
00:39:42: In unserer Hochzeitsbredigt wurde uns manches Gute zugerufen und der Prediger hat uns viele gute Ratschläge gegeben und dann hat er uns gesagt, wenn ihr das beachtet, dann wird eure Ehe ein Wonneland sein.
00:40:02: Wenn ihr das beachtet, wird eure Ehe schön sein.
00:40:07: Ein Stück Himmel auf Erden und er hatte es uns mit vielen Bibelstellen erklärt.
00:40:12: dass es wirklich so Gottes Wille ist.
00:40:16: Die Ehe sollte ein Vorgeschmack sein von der Herrlichkeit, die einmal auf uns wartet, wenn Jesus Christus, der Breutigam des Himmels, seine Braut heimholt in sein ewiges Reich.
00:40:29: Aber wenn wir uns umsehen hier unten, dann sehen wir doch, dass die meisten Ehen ganz anders sind.
00:40:36: Pastor Hans Bruns sagt in seinem guten Buch Ehe unter Gottes Führung, Es gibt eine Legion jammervoller Ehen, Geschäftsehen, Gesichtsehen, Geld-Ehen, Ball-Ehen, Musik-Ehen, Lust-Ehen, Ja-Teufels-Ehen.
00:40:54: Sie sind alle ein Huhn auf die Worte im Himmel geschlossen.
00:41:00: Ich möchte mich mit ein paar Sätzen kurz ganz besonders an die jungen Leute wenden.
00:41:04: Ihr Lieben, Jungen, nachdem ich Jesus gefunden hatte, mit zwanzig Jahren, war ich noch ledig.
00:41:12: Und ich hatte viele, viele Kontakte.
00:41:15: Und ich hatte den Wunsch, einmal glücklich verheiratet zu sein.
00:41:18: Und ich fing damals an, die Bibel kennenzulernen.
00:41:22: Und es hat nicht lange gedauert, da war mir klar.
00:41:25: Wenn ich eine wirklich glücklich und gesegnete Ehe haben will, dann muss ich eine Frau finden, die an Gott glaubt, die Jesus liebt hat, mit der ich zusammen beten kann.
00:41:37: Es war mein großer Wunsch.
00:41:40: In Sprüche Neunzehn vers Vierzehn steht, Haus und Habe vererben die Eltern.
00:41:45: Aber eine verständige Ehefrau kommt vom Herrn.
00:41:50: Ich hatte damals den großen Wunsch und habe viel dafür gebetet, dass Gott mich richtig führen möge.
00:41:56: Ich hatte den Wunsch, ein Mädchen zu finden, das für Jesus brennt.
00:42:01: Ein Mädchen, das Jesus lieb hat, um dann gemeinsam den Weg des Glaubens zu gehen.
00:42:08: Es gibt auch viele, viele Bibelstellen, die uns warnen an dieser Stelle, wenn wir gläubige Menschen sind, dass wir dann auch an dieser Stelle Gottes Gebot beachten, um dann gemeinsam als Glaubende durchs Leben zu gehen.
00:42:21: Und ich möchte hier eine Warnung aussprechen für die jungen Leute, die gläubig sind.
00:42:26: Und trotzdem meinen Sie, Sie könnten auch mit einem Ungläubigen eine glückliche Ehe haben.
00:42:32: Wenn zum Beispiel ein gläubiges Mädchen einen unglaubigen Mann heiratet, ist es in den allermeisten Fällen so, dass auch das Mädchen vom Glaubensweg abkommt und beide gehen den Weg der Sünde.
00:42:44: In den allermeisten Fällen, das ist so.
00:42:48: In einigen Fällen fängt sich das Mädchen wieder auf nach einigen Krisen und geht den Weg des Glaubens und der Mann geht den Weg der Sünde.
00:42:58: Sie leben zweispurig nebenan.
00:43:00: daher, dass solch eine Ehe nicht glücklich ist, das ist klar.
00:43:04: Ganz, ganz selten kommt es vor.
00:43:07: Ganz selten, dass auch der unglaubige Teil zum Glauben findet und beide den Weg des Glaubens gehen.
00:43:15: Anton Schulte ist davon überzeugt, dass es nur in einem Prozent der Fälle so ist.
00:43:22: Weil du an dieser Stelle einen ganz, ganz schweren Ungehorse am Schritt getan hast, kann Gott sich einfach nicht mit einem Segen zu dir stellen.
00:43:32: Wenn du gläubig geworden bist, dann bete darum und rachte dann auch, auch einen gläubigen Partner zu bekommen, damit ihr betendglaubend euren Weg gehen könnt.
00:43:43: All die anderen Menschen wollen wir natürlich lieb haben, nie einen Menschen verachten.
00:43:47: Wo gibt es denn so etwas für einen Christen?
00:43:50: Wollen alles dran setzen, was wir können, um Menschen zum Glauben zu führen, für Jesus Christus zu gewinnen?
00:43:56: Aber dass ein glaubender Mensch mit einem Ungläubigen eine Ehe eingeht, das ist gegen Gottesgeburt.
00:44:03: Anders ist es, wenn du schon verheiratet bist und dann erst zum Glauben kommst und dein Ehepartner ist doch nicht gläubig.
00:44:10: Dann bist du natürlich an ihn gebunden bis an dein Lebensende.
00:44:14: Und du solltest mit viel, viel Liebe und Geduld ihm Vorbild sein, für ihn beten und versuchen ihn für den Glauben zu gewinnen.
00:44:22: Oft gelingt es ja dann auch.
00:44:24: Und jetzt sage ich noch etwas ganz kurz.
00:44:28: Ihr lieben jungen Leute, wenn ihr euch gefunden habt.
00:44:31: und ganz fest davon überzeugt, seit wir beide gehören zusammen.
00:44:35: Nehmen wir einmal an, da ist so ein junges Paar, er ist zwanzig, sie zwanzig, passen gut zusammen.
00:44:40: Beide haben ein brennendes Herz für Gottes Wort und wollen wirklich Gott dienen.
00:44:46: Sie haben sich sehr lieb.
00:44:48: Sie haben noch ein Jahr oder zwei Jahre bis zur Hochzeit.
00:44:51: Das ist eine Zeit mit vielen schweren Versuchungen.
00:44:55: Wir sind ja Menschen mit normalen Empfindungen und Gott weiß das.
00:44:59: Wie weit darf man dann gehen?
00:45:01: Oh, das ist mir doch klar, dass es nicht beim Händchen halten bleibt und dass es auch nicht beim ersten zackhaften Kuss bleibt.
00:45:12: Das ist mir doch klar, dass es da weitere Erfahrungen gibt und dass man sich auch da, wo man wirklich im Willen Gottes lebt, näher kommt.
00:45:20: Wir werden uns näher kennenlernen, aber wir sollten sehr gut aufpassen, dass wir die von Gott gesetzten Grenzen nicht überschreiten.
00:45:30: Gott hat es so eingerichtet, dass der Mann von Natur aus mehr der Eroberer ist.
00:45:35: Das Mädchen hat das gern.
00:45:37: Und Gott hat es so eingerichtet, dass das Mädchen von Natur eher einen inneren Schutz mit sich trägt.
00:45:44: Das braucht man ihm gar nicht zu sagen.
00:45:45: Erst einmal gehen die Hände hoch.
00:45:47: Nein, jetzt nicht.
00:45:50: Gott hat das wunderbar eingerichtet.
00:45:52: Und das sollten wir akzeptieren.
00:45:54: Wenn nicht viel Zeit hätte, würde ich gern noch mehr dazu sagen.
00:45:57: Aber nur so viel heute.
00:45:59: Der Geschlechtsverkehr hat vor der Ehe in Eurer Verbindung keine Berechtigung.
00:46:06: Und wir sollten sehr gut aufpassen, wie wir die Zeit bis dahin einteilen, damit sie uns nicht zur Qual wird.
00:46:13: Wenn der Freund immer wieder einen Versuch macht, auch zu diesem letzten Schritt, dann muss das Mädchen nicht denken, er sei jetzt kein rechter Christ.
00:46:22: Es liegt einfach in ihm.
00:46:24: Und er möchte sein Mädchen ganz besitzen.
00:46:28: Und wenn ich Mädchen wäre, ich denke manchmal, ich weiß ja nicht genau wie das ist, aber ich denke, wenn ich Mädchen wäre und so einen Freund hätte, der immer mal wieder so einen Anlauf machen würde, ich würde denken, wie schön, dass er normal ist, normal reagiert.
00:46:45: Er möchte mich ganz.
00:46:47: Aber dann solltest du als Mädchen auch richtig reagieren und sagen du, ich möchte so gern, dass wir einmal eine glückliche und gesegnete Ehe haben.
00:46:55: Ich seh nämlich ja selbst danach.
00:46:57: Ich kann mir vorstellen, das muss einmal sehr schön sein.
00:47:01: Gott hat das alles so wunderbar eingerichtet.
00:47:03: Es ist gar nicht mehr so lange, dann sind wir verheiratet.
00:47:06: Komm her, wir beten jetzt erst einmal zusammen.
00:47:08: Und Gott wird uns helfen und uns die Kraft schenken.
00:47:11: Und wenn er auch ein bisschen Grips hat, dieser junge Mann, dann muss er doch sagen oder denken, was für ein wunderbares Mädchen.
00:47:19: Wenn dieses Mädchen sogar bei mir, obwohl es mich so lieb hat, so entschieden ist.
00:47:25: Wie viel mir wird es entschieden sein, wenn da irgendein Lüstling kommt und mein Mädchen verführen will?
00:47:32: Oder wenn ich einmal im Militärdienst bin und monatelang nicht nach Hause kommen kann, das könnte auch Krieg kommen und wir werden lange getrennt.
00:47:40: Wenn mein Mädchen so entschieden reagiert, obwohl es mich so lieb hat, dann sehe ich, das Mädchen hat Rückgrat, das Mädchen weiß, was es will.
00:47:49: Oh, danke Gott, dass du mir dieses Mädchen geschenkt hast.
00:47:53: Oh, da kommt dein Freund und sagt, wir müssen doch mal ausprobieren, ob wir zusammenpassen.
00:47:57: Man tauft doch keine Katze im Sack.
00:47:59: Ich sage euch, wenn ihr auf allen anderen Gebieten zusammenpasst, dann passt ihr auch auf diesen.
00:48:07: Auf den anderen müssen wir zusammen, müssen wir ausprobieren, ob wir passen.
00:48:11: Dann passt ihr auch auf diesen.
00:48:14: Aber wenn das andere nicht ausprobiert ist und wir haben nur hier unsere Probe gemacht, oh, dann gute Nacht, dann möchte ich nicht mit ihr tauschen.
00:48:23: Aber wenn du einen solchen Freund hast, der dir sagt, wir müssen doch ausprobieren, dann denk einmal an folgendes Bild.
00:48:29: Jemand kauft sich einen Apfel, beißt ab, aber der Apfel ist sauer, er spuckt aus.
00:48:34: Schmeißt den Apfel weg.
00:48:36: Da kommt der Nächste, der hat gerade großen Hunger, liest den Apfel auf, wüscht ein bisschen ab, beißt an der anderen Seite ab.
00:48:42: Ist der sauer, spuckt aus, wirft den Apfel weg.
00:48:44: Da kommt ein Dritter, der hat aber so riesigen Hunger, der denkt ganz egal, wie viele da schon dran herum gekaut haben, den esse ich jetzt auch.
00:48:52: So kommt mir ein Mädchen vor, wie ein angekauter Apfel.
00:48:57: So kommt mir ein Mädchen vor, an dem alle möglichen Leute herum genascht und probiert und es dann weggeworfen haben.
00:49:05: Und der Letzte, der soll sich dann an diesem Mädchen ergötzen.
00:49:07: Ihr lieben Mädchen, dazu müsst ihr euch einfach zu schade sein.
00:49:12: Die Ehe ist von Gott.
00:49:15: Und Gott möchte dir eine glückliche und gesegnete Ehe schenken.
00:49:20: Du hast so viel Liebe, dass du einen Mann glücklich machen kannst und umgekehrt und spare sie auf, für den den Gott dir schenken möchte und dann schenke dich ihm total.
00:49:31: Dann halte nichts mehr zurück, dann gib dich ihm ganz, jeder Millimeter von dir soll ihm gehören und umgekehrt und eure Ihe wird ein Stück Himmel auf Erden sein, wenn Gott auch die anderen Gebiete deines Lebens bestimmen kann.
00:49:46: Oh, wie reiche, gesegnete Menschen können wir sein.
00:49:49: Ihr Leben, ich weiß, wenn Gott uns so behandeln würde, wie wir es eigentlich verdient hätten.
00:49:56: Wir müssten alle gesteinigt werden.
00:49:58: Alle.
00:50:00: Ist denn einer hier heute Abend, der da bestehen könnte.
00:50:05: Denn Sünder erstreckt sich ja auf alle Gebiete unseres Lebens.
00:50:10: Du sollst nicht lügen.
00:50:12: Du sollst nicht stehlen.
00:50:14: Du sollst nicht fluchen.
00:50:16: Du sollst nicht ehebrechen.
00:50:19: Du sollst Gott lieben.
00:50:21: Wir hätten alle den Tod verdient.
00:50:23: Du und ich, wir beide müssten gesteinigt werden.
00:50:27: Wir beide müssten ans Kreuz gemagelt werden.
00:50:30: Aber und damit komme ich zu einem wichtigen Punkt.
00:50:33: Jesus ging ans Kreuz für dich und für mich.
00:50:36: Und darum darfst du leben, wenn du seinen stellvertretenden Tod im Glauben für dich in Anspruch nimmst.
00:50:44: Geh einmal im Gedanke nach Gezemane und zieh einmal, wie der Sohn Gottes gekämpft hat, als es darum ging, den Kelch zu trinken und die Sünde der Welt auf sich zu nehmen.
00:50:56: Und denk einmal ein paar Minuten über Golgatha nach, was ihn das gekostet hat aus Liebe zu dir.
00:51:03: Siegfried Vietz singt in einem Lied, wer von der Liebe singt, der kann vom Kreuz nicht schweigen.
00:51:11: Wenn du wissen willst, was Liebe ist, dann musst du nach Gezemene gehen.
00:51:17: Wenn du wissen willst, was Liebe ist, dann musst du nach Golgath gehen.
00:51:23: Da beweist Gott seine Liebe.
00:51:26: Da beweist Jesus seine Liebe gegen dich.
00:51:30: Geh zu ihm.
00:51:32: Schlag dir dich ein.
00:51:33: Geh zu Jesus.
00:51:35: Du hättest den Tod verdient, aber er starb für dich.
00:51:39: Geh zu ihm und sag es ihm.
00:51:42: Bring ihm dein altes Leben und sag, Herr, ich danke dir.
00:51:47: dass du für mich gestorben bist.
00:51:49: Sag ihm, Herr, ich danke dir, dass du dein Blut für mich vergossen hast.
00:51:54: Herr, ich danke dir.
00:51:56: Ich möchte mein Herz dir öffnen.
00:51:58: Ich möchte dich aufnehmen.
00:51:59: Ich möchte dein Eigentum werden.
00:52:02: Ich möchte von heute an dir gehören.
00:52:04: Ich möchte für dich leben.
00:52:05: Ihr lieben diese kaputte Welt braucht heile Menschen.
00:52:11: Und nur Jesus kann dein Leben heil machen.
00:52:14: Geh doch heute Abend zu Jesus.
00:52:16: Nimm doch diese Einladung an, geh doch zu Jesus und dieser Abend wird der größte Abend deines Lebens werden.
00:52:25: Gott will dein Glück, nimm es doch an.
00:52:29: Wir hören jetzt wieder ein Lied, das uns noch einmal Gelegenheit geben soll zum Nachdenken und danach darf ich dann noch beten.
00:52:40: Wir danken dir von ganzem Herzen, lieber Herr Jesus, dass du uns diesen Abend geschenkt hast.
00:52:48: dass wir wieder so eine aufmerksame Versammlung haben durften, um über das große Angebot der Liebe Gottes nachzudenken.
00:52:57: Herr, ich bin so fest davon überzeugt, dass viele Menschen hier sind heute Abend, die ganz deutlich gespürt haben, dass du um sie ringst, dass hier nicht nur Menschen stehen, die um sie werben, sondern dass der lebendige Gott selbst um sie ringt.
00:53:19: Herr Jesus, bitte.
00:53:21: Komm ihnen jetzt zur Hilfe.
00:53:23: Gib ihnen heute Abend den Mut zu einem helfenden Gespräch.
00:53:28: Bitte fülle mein Herz mit Deiner Liebe und gib mir die richtigen Worte und göttliche Weisheit in der Seelsorge.
00:53:38: Und lass uns heute Abend wieder die Freude erleben, dass eine Schaf von Menschen kommt, um mit dir ins Reine zu kommen, um ein neues Leben zu beginnen an Deiner Hand.
00:53:51: Herr, rufe Ehepaare, verlobte, verliebte.
00:53:57: Herr, bitte rufe Männer und Frauen, Alte und Junge, junge Männer, junge Mädchen.
00:54:02: Herr, du kennst die, die noch keine Heilsgewissheit haben.
00:54:07: Ruf sie jetzt.
00:54:09: Herr, du kannst das machen, dass viele es jetzt irgendwie spüren.
00:54:16: Gott meint mich und komme Ihnen jetzt zur Hilfe bei diesem entscheidenden Schritt.
00:54:23: Wir danken die dafür.
00:54:25: Amen.
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