Der große Wunsch, Gott zu sehen – Christian Kutsch

Shownotes

Mose hatte einen großen und tiefen Herzenswunsch: Er wollte Gott von Angesicht sehen. Doch Gottes Antwort war klar und ernüchternd: 'Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch, der es schaut, wird leben.' Warum ist das so? Und was bedeutet das für uns heute?

Dieses Video nimmt dich mit auf eine Reise durch die Prophezeiung Jesajas, die Geburt Christi und die erstaunliche Botschaft, dass durch Jesus Christus Gott für uns sichtbar wurde. Erfahre, wie Jesus der Schlüssel ist, damit wir Gott eines Tages wirklich sehen können, und was es bedeutet, Weihnachten als die Erfüllung von Gottes Verheißung zu verstehen. Lass dich einladen, diese wunderbare Wahrheit für dein Leben zu entdecken!

▬▬ Weitere Infos ▬▬

00:00 Mose und sein Herzenswunsch: Gott von Angesicht sehen
00:52 Die Prophezeiung Jesajas: Ein Kind, das Gott offenbart
01:48 Die Geburt Christi: Erfüllung der göttlichen Verheißung
02:09 Jesus Christus: Gott im menschlichen Angesicht
04:38 Die Voraussetzung, um Gott zu schauen: Ein reines Herz
05:11 Die Lösung: Vergebung durch Jesu Kreuzestod
05:57 Die Einladung Christi: Der Weg zum ewigen Leben

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der große Prophet Mose hatte einen ganz, ganz großen Wunsch.

00:00:03: Und da muss man natürlich sagen, bei diesem Wunsch war das eine sehr schöne Herzenseinstellung.

00:00:08: Er hatte nämlich den Wunsch, Gott zu sehen, aber nicht in einer Gewitterwolke, nicht in einer Erscheinung, sondern er wollte Gott von Angesicht sehen.

00:00:17: Und ich denke, da muss man sagen, das ist ein wirklich tolles Herzensanliegen, wenn ein Geschepf seinen Schöpfer sehen möchte.

00:00:23: Und da müsste man doch eigentlich erwarten, dass Gott sich wirklich sehr darüber gefreut hat.

00:00:28: Aber die Antwort, die Gott Mose auf seinen Wunsch gibt, ist eine zunächst mal sehr harte und eine negative Antwort.

00:00:35: Er sagte nämlich folgendes, mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn keiner, der das tut, wird am Leben bleiben.

00:00:42: Ich glaube, das war sehr, sehr enttäuschend für Mose.

00:00:46: Aber das ist die knallharte Realität, in der wir uns Menschen befinden.

00:00:49: Wir können einfach nicht das Angesicht Gottes schauen.

00:00:52: Und jetzt, paar Jahrhunderte später, ist folgendes geschehen.

00:00:56: Da gab es nämlich eine Prophezeiung vom Propheten Jesaja und er hat etwas sehr Wunderbares vorausgesagt.

00:01:03: Da sagte er nämlich, denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben und die Herrschaft ruht auch seiner Schulter und man nennt seinen Namen wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewig Vater, Friede fürst.

00:01:18: Also es wird ein Kind vorausgesagt, es wird ein Kind prophezeit und dieses Kind wird betitelt mit Ewigkeit und mit Gott und mit Vater.

00:01:28: Da stellt man sich natürlich die Frage, was kann das denn für ein Kind sein?

00:01:33: Und das heißt also, die Rede ist von einem kleinen Kind und nicht von einem unnahbaren Gott.

00:01:39: Und genau durch dieses Kind ist dieser unnahbare Gott, dessen Angesicht wir einfach nicht schauen können, uns nah geworden.

00:01:48: Und ich möchte mal vorlesen, Lukas, zwei, elf.

00:01:51: Denn euch ist heute in der Stadt, da wird's der Retter geboren.

00:01:55: Welcher ist Christus der Herr?

00:01:57: Und das sei euch das Zeichen.

00:01:59: Ihr werdet ein Kind finden in Windeln gewickelt in der Krippe.

00:02:03: Und das ist das Kind, was vom Propheten Jesaja vorausgesagt wurde.

00:02:07: Es ist Jesus Christus.

00:02:09: Und über diesen Jesus Christus lesen wir, denn Gott war in Christus.

00:02:15: Dieser verborgenen Gott, so möchte ich es einfach mal bezeichnen, diesen Gott, dessen Angesicht man nicht schauen konnte, dieser Gott ist durch Jesus Christus sichtbar geworden.

00:02:24: Dieser Gott ist uns durch Jesus Christus nahe geworden.

00:02:29: Die Menschen starben nicht in seiner Gegenwart, sondern die Menschen durften seinen Angesicht schauen.

00:02:34: Er hatte Umgang mit den Menschen, er hatte Gemeinschaft mit ihnen, sie konnten mit ihm reden, sie konnten mit ihm spazieren gehen, sie konnten Diskussionen mit ihm führen und sie sind in seiner Gegenwart nicht gestorben.

00:02:45: Und dieser Jesus selber hat gesagt, kommt her zu mir alle.

00:02:50: Und trotzdem kannte man ihn nicht.

00:02:52: Er hatte einige Jünger um sich geschah und die haben ihn eigentlich überhaupt nicht als Gott erkannt.

00:02:58: Sie wussten ganz genau, es ist ein besonderer Mensch, er kann gewaltige wunderbare Dinge tun, aber sie haben in ihm nicht wirklich Gott erkannt.

00:03:06: Und Philippus, einer seiner Jünger, hatte auch einen wunderbaren Wunsch, genau wie Mose es damals hatte.

00:03:13: Und dieser Wunsch lautete, herzeig uns den Vater.

00:03:16: Also genau diese Sehnsucht, ich möchte meinen Schöpfer sehen.

00:03:20: Und die Antwort, die Jesus gibt, ist eine sehr erstaunliche.

00:03:23: Er sagte folgendes zu ihm, so lange Zeit bin ich bei euch und du hast mich noch nicht erkannt.

00:03:30: Wer mich sieht, der sieht den Vater.

00:03:33: absolut gewaltig.

00:03:35: Jesus Christus hat zu Philippus gesagt, wenn du mich siehst, dann siehst du den Vater.

00:03:40: Du siehst den Vater, der zu Mose damals gesagt hat, du kannst mein Angesicht nicht sehen, denn wer das tut, kann nicht am Leben bleiben.

00:03:48: Und plötzlich schauten sie Christus ins Angesicht.

00:03:51: und dieser Jesus hat gesagt, wer mich sieht, der sieht den Vater.

00:03:55: Bei Eltern ist es sehr oft so, die Kinder haben, ja, wem sieht dieser Kleine denn ähnlich?

00:03:59: Oder wessen Charakter ähnelt er denn?

00:04:02: Und bei Jesus war es ganz klar, er war der Vater.

00:04:05: Wenn man Christus gesehen hat, dann hat man den Vater gesehen.

00:04:08: Aber dieser Jesus Christus ist seit zweitausend Jahren nicht mehr auf dieser Erde.

00:04:12: Er ist in den Himmel gefahren und ist dort bei seinem himmlischen Vater.

00:04:16: Das heißt also, wir können hier auf dieser Erde überhaupt nicht mehr sehen.

00:04:20: Aber wir können ihn im Himmel eines Tages schauen.

00:04:24: Aber die Frage ist, wird das bei jedem geschehen?

00:04:27: Oder die andere Frage, was ist eigentlich die Voraussetzung, dass wir in den Himmel kommen und dass wir Gott und Jesus Christus für Ewigkeiten sehen können?

00:04:35: Und Christus hat uns diese Voraussetzung selber genannt.

00:04:38: Er sagte nämlich, selig sind die, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.

00:04:44: Also Christus nennt hier ganz klar eine Voraussetzung, dass wir eines Tages Gott schauen werden.

00:04:49: und die Voraussetzung, das ist ein reines Herz.

00:04:52: Und jetzt steht der Mensch natürlich vor einem ganz, ganz großen Problem.

00:04:56: Er hat kein reines Herz.

00:04:57: Da sind mal die Notlügen, da sind die schlechten Gedanken, da ist Hass, da ist Neid, da ist Zorn.

00:05:03: Das sind alles Dinge, die uns vor Gott verunreinigen.

00:05:06: Und die Bibel bezeichnet das sehr oft mit einem einzigen Wort und dieses Wort lautet Sünde.

00:05:11: Das heißt also ganz konkret, wenn ich Gott sehen möchte, muss ich meine Sünde loswerden.

00:05:17: Und wie kann das geschehen?

00:05:18: Dieser Jesus starb am Kreuz und er bezahlte den Preis unserer Schuld.

00:05:23: Und wenn ich bußfertig zum Kreuz gehe, wenn ich Christus meine Schuld bekenne, vergibt er mir all meine Sünde und Gott sieht keine einzige Schuld an mir.

00:05:33: Und plötzlich stehe ich mit einem reinen Herzen vor Gott.

00:05:36: Und wenn ich diesem Jesus Christus folge, ist er für mich der Weg.

00:05:41: zum Vater und den Vater werde ich in Ewigkeiten schauen dürfen.

00:05:46: Falls du diese Entscheidung in deinem Leben noch nicht getroffen hast, falls du jahrelang dein Leben lang immer Weihnachten gefeiert hast, überleg mal, was Weihnachten eigentlich wirklich bedeutet.

00:05:55: Gott wurde Mensch und dieser Jesus Christus lädt uns ein, Gott in alle Ewigkeiten zu schauen.

00:06:02: Er lädt uns ein, uns all unsere Sünde zu vergeben, auf das wir für Ewigkeiten gerettet werden.

00:06:10: Ich wünsche mir, dass du diese Entscheidung in deinem Leben treffen wirst.

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